nun melden sie sich zu wort, die wichtigen in unserer kommunalpolitik - aktuell der spd-fraktionsvorsitzende im vg-rat.
in diesem gremium scheint es ganz normal zu sein, daß freie meinungsäußerung nur dann erlaubt ist, wenn sie linientreu ist. schon zum wiederholten mal bekomme ich aus diesen reihen die empfehlung, den mund zu halten. zum glück gehöre ich diesem verein nicht an, deshalb darf ich sagen, was ich denke - solange es nicht die unwahrheit ist.
und es war keine unwahrheit, was ich in treis-karden bei der bürgerversammlung sagte, es war nur die von unseren politikern verschwiegene andere hälfte der wahrheit.
da behauptet doch dieser leserbriefschreiber, daß in der vergangenheit immer solidarität praktiziert wurde. dummerweise hat ihm das sein treiser kollege (vermute ich mal, ich kenne ihn nicht) auf der treis-kardener bürgerversammlung widerlegt, indem er ausführte, daß die haupt-steuereinnahmen in der vg in treis-karden generiert würden (ich hoffe, ich hatte das richtig verstanden, wenn nicht, erbitte ich aufklärung). ja wo ist denn da die solidarität, wenn wirtschafts- und sonstwelche förderungen, mit denen man dann letztendlich steuereinnahmen erzielen kann, im städtchen gehalten und nicht in den regionen verteilt werden?
da könnt man jetzt sagen: wir wollen auch ordentliche steuereinnahmen und dazu suchen wir uns den partner, der sie uns ermöglichen kann. das ist aber nunmal nicht die viel zu weit entfernte eifel-autobahn-vg.
dann will der leserbriefschreiber auch noch das ausgegebene geld für die gutachten rechtfertigen. dummerweise sind die gutachten am bedarf vorbei bestellt worden. da nutzt es auch nix, sich jetzt auf einen äppel-mit-birnen vergleich zu versteifen. klar, daß diese zahlen uns nur am rande interessieren.
hätten die ratsherren mal zeitig ihre hausaufgaben gemacht wie das dieser tage schon mal in der zeitung angemerkt wurde, dann wären gutachten in alle richtungen bestellt worden und man könnte sich wirklich ein bild von der aktuellen situation machen.
aber auch das nicht wirklich, denn wie ich schon vor tagen geschrieben hatte, die gutachtenzahlen spiegeln die vergangenheit, die zukunft ist gaaaanz was anderes.
da ist einfach nur, wie früher, gesunder menschenverstand gefragt - aber den trauen sie sich ja nicht mehr zu, unsere politiker.
am schluß schreibt der leserbriefler, daß der vg-rat "im sinne des wahlauftrags zum wohle der mehrheit der menschen in der vg entscheidet." na, dann ist doch alles paletti, die hunsrücker mehrheiten sind doch mehr als eindeutig - wo ist das problem?
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