Die MACHT der Politiker beruht auf der ANGST der Bürger
inzwischen ist das zum teufelskreis geworden. angst ist allgegenwärtig.
angst vor krankheit
angst vor armut
angst vor unserer umwelt
eigentlich eine fast universelle angst, die uns jeden tag begleitet,
die uns ständig vor augen geführt wird von der gesundheitspolitik,
von denen die auf unser geld und gut aufpassen sollten,
vor denen, die uns über die nahrungsmittelkette, über luft und wasser langsam vergiften wollen usw.
wir werden gehalten in einem angstlevel, der uns ein nur noch reduziertes erleben ermöglicht, den sich jederzeit politiker zunutze machen können, um uns kleinzuhalten.
betrachten wir das verhalten unserer landes"väter", ohne jetzt einen bestimmten zu meinen, die uns ganz jovial väterlich auf die schulter klopfen und uns damit zu ihren kleinen kindern machen, damit sie selbst entsprechend größer und mächtiger erscheinen können.
schauen wir uns die politiker an, die ganz einfach über unsere köpfe hinweg entscheidungen treffen, die wir, die bürger gar nicht wollen.
deshalb brauchen wir in treis-karden jetzt auch ganz schnell einen bürgermeister, der "auf augenhöhe" (zitat herr schnur) verhandeln soll. die bürger sind erfolgreich kleingehalten worden, die können das nicht. nu hat er sich verraten, der herr politiker.
hören wir uns ihre sprache an:
"wir sind an der MACHT" - oder "wir wollen die MACHT"
MACHT auf der einen seite erzeugt ANGST auf der anderen seite.
wir erleben das tagtäglich, egal ob in der politik, im beruf, in der familie ...
dann das, was wir demnächst verstärkt hören werden: wahl-KAMPF
bitte, wer braucht diesen "kampf"?
da kämpfen die vermeintlichen giganten um die vorherrschaft -
dabei sollten sie sich selbst sehen als vertreter der bürger, deren rechte sie gebündelt durchsetzen und wahren sollten, nicht wie die feudalherrscher vergangener jahrhunderte agierend.
"die machen doch sowieso nur was sie wollen, da können wir gar nix tun" -
höre ich immer wieder schulterzuckend die leute reden.
oder - "wirst sehen, wir werden doch noch nach cochem verschoben"
angst? resignation?
beides zustände die keinem von uns guttun, aber denjenigen, die macht ausüben wollen, sehr gelegen kommen, weil wir uns letztendlich unter anleitung der machthaber selbst klein halten.
wir sollten viel mehr auf unsere sprache achten, auf die kraft der worte, die wir verwenden. nichts ist nur so dahingesagt, alles was wir denken und reden, zeigt wirkung.
da fällt mir auch wieder mal der kleine/große held asterix ein - und seine mitstreiter.
die schmissen damals mit hinkelsteinen. das wär heut nicht mehr zeitgemäß.
so müssen wir uns einfallen lassen, mit welchen modernen hinkelsteinen wir heutzutags unterwegs sind.
ach, ich wär so gern miraculix mit seinem zaubertrank, der MUT und KRAFT verleiht.
den miraculixkessel werd ich jetzt mal virtuell über alle leser hier ausschütten, damit wir alle mindestens genauso groß und stark sind wie die vermeintliche aufgeplusterte großheit von politikern und wir alle ganz überzeugt, mit großer kraft den leider inzwischen etwas abgedroschenen satz intonieren:
WIR SIND DAS VOLK
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